CONFESIONES (3): EIN ALTER GERUCH
Wie schon im Vorwort gesagt, wohne ich jetzt in einer kleiner Einzimmerwohnung in Riadh Andalous (Ariana, Tunis). Das Riadh ist ein grosses Laberynth voller engen Gassen, dass ich noch nicht vollständig erkundet habe. Es ist eine Nachbarschaft für die Mittelklasse, und trotz der äusseren Fassade alter und schmutziger Gebäude verstecken sich dort teure Autos und Geschäftsmänner. Sogar die Strassenhunde sind hier sauberer und fetter. Leider hat das Riadh kein Einkaufszentrum. Es gibt einen kleinen Markt, wo ich Früchte, Gemüse, Fleisch und andere Lebensmittel einkaufen kann (der Markt hat nur drei Läden), und dann gibt es in der Nähe von meiner Wohnung ein sehr kleines Geschäft, in dem gerade drei Menschen Platz haben. Da gehe ich fast jeden Tag hin, um Milch, Wasser, Brot, Eier und Cigaretten zu kaufen. Meine finanzielle Situation und die Abwesenheit eines grossen Martktes haben meine Ernährung verändert. Ein 75% meiner Diät besteht aus Produkte, die ich da einkaufen kann. Jeden Tag gehe ich die Rue de Mallorca hinunter bis Rue Hassen ibn Mansour, wo das Geschäft rechts liegt.
Heute bin ich diesen Weg gegangen. Als ich zurückkam, hat mich ein Geruch überrascht. Woher diese Geruch kam, weiß ich nicht, vielleicht waren es die Pflanzen? Die Frage war wichtig, weil dieser Geruch viele Erinnerungen weckte. Das Bild des Restaurants Narcis kam mit disem Geruch. Jeden Sommer sind wir zu Los Caños de Meca gefahren, um die Feiertage dort zu verbringen. In der Nähe von Los Caños gab es ein Restaurant-Hotel, Las Acacias, aber aufgrund der persönlichen Freundschaft zwischen unserer Familie und dem Besitzer (Narciso), sagten wir ihn immer "der Narci". Das Restaurant lag an die Straße A-2233, die Barbate, Caños de Meca und Zahora verband. Vor dem Restaurant gab es einen Weg zum Leuchtturm Trafalgars, wo die Schlacht von Trafalgar passiert ist. Narcis Restaurant war sehr groß: es gab die Restaurant und die Terrasse, zwei Häuser im hinteren Teil des Gebäudes, einen Garten und viele Einzelzimmer. Die Umgebung des Ortes war voller Acacia Baumen, deren Geruch ich heute hier in Riadh Andalous erkannt hatte. Normalerweise hat mein Vater (Gregorio) eines der Häuser gemietet, mein Onkel Marcelino das andere (die beiden hatten Kidern, deswegens brauchten sie mehr Platz), mein Onkel César und seine Freundin haben ein individuelles Zimmer gemietet. Meine Großmutter hat, nach dem Tod meines Großvaters, auch ein individuelles Zimmer gemietet. Früher sind sie immer bei uns geblieben, mit meinem Vater oder mit meinem Onkel Marcelino, aber der Tod meines Großvaters hat meine Großmutter verändert --sie ist zurückgezogener geworden. Szenen dieser Sommer kamen mit dem Geruch. Morgens sind wir immer zum Strand El Palmar gegangen zum baden. Abends sind wir nach El Pirata gegangen, ein kleiner Strand in Caños de Meca, obwohl wir an manchen Tagen sind wir anstatt zu El Pirata zum Strand beim Leuchtturm Trafalgars gegangen.
An die Routine der Ferien erinnere ich mich ganz deutlich. Die wiederholende Natür unserer Tagen gab mir damals ein gewisses Glück und Sicherheit. Frühstuck zu Hause und dann mit dem Auto direkt zum Strand, wo die andere auf uns warteten. Die Studen rannten schnell, während ich mit dem Bau von Sandburgen, mit langen Spaziergänge und mit anderen Tätigkeiten beschäftigte. Um 13:00 Uhr sind wir immer zur selben Bar gegangen, um Tapas zu essen. Das Gespräch der Erwachsenen interessierte mich mehr, ich achtete nicht auf meine Cousine oder auf meinen Bruder. Ich wollte immer bei meinem Onkel César. Marcelino konnte man einfach bei den Spielautomaten finden, und er hatte immer Glück. Ich habe einmals ihn grefagt, ob er eine bestimmte Methode hatte oder nicht. Er hatte keine. Nach der Tapas gingen alle zurück nach Hause, und nach Mittagessen, ein langes Siesta, manchmal bis 18:00 Uhr. Ich schlief keine Siesta, und blieb stundenlang allein oder in der Begleitung meines kleinen Bruders. Als ich heute schreibe, versuche ich mich an diese Tagen zu erinnern. Jedoch leider, wenn ich durch meine Erinnungen gehe, finde ich aber unverbundene Szene. Weil alle schliefen, blieb das Haus dunkler, in Stille. Ich las, zeichnete oder schrieb allein in Wohnzimmer oder im Garten. Manchmal habe ich Karate auch geübt. Abends in El Pirata oder El Faro, und dann zurück zu Hause. Wir blieben am Strand immer bis Sonnenuntergang. Die Pärchen erblickte die Spektakle zusammen: mein Vater und ihre Frau Piedad, Marcelino und Reyes, César und Maibe. Die drei Brüder, verstehe ich jetzt, haben jeweils fünfzehn Tagen im Sommerurlaub für Jahren zusammen verbracht. Eine Überlieferung die das Lebens meines Großvater festgehalten hat. Nach seinem Tod war die Tradition schwieriger zu halten geworden. Die drei Brüder zusammen am Strand in El Faro ist im Rückblick das Porträt einer Generation, die ältere Moralvorstellungen gehalten hat. Heute verbingen wir den Sommerurlaub nicht zusammen. Meine Großmutter war zu alt und nostalisch nach dem Tod ihres Mannes, dessen Aschen beim Kap Tragalfar gestreut wurden. Als ich älter wurde, wollte ich nicht mehr zum Strand. César und Maibe hatten zwei Kindern, Marcelino und Reyes zogen es vor, woanders mit ihre Tochter zu gehen. Ich bin jetzt 30 Jahre alt, und oft frage ich mich, wohin werde ich in Sommerurlaub gehen und mit wem. Die Beziehung, die ich mit meinem Bruder und meiner Schwester habe, ähnelt nicht die Beziehung zwischen meinen Vater und seiner Brüder. Wenn ich Kinder habe, werden sie nie solche eine Beziehung oder Familie kennen. Die Welt ist schon anders.
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